Skifreunde auf Radtour im Radrevier Ruhr
Skifreunde auf Radtour im Radrevier Ruhr
3 Tage waren 22 Radtourfreunde des „Skifreunde Hennef e.V.“ kürzlich im Spannungsfeld zwischen Industriedenkmälern und Natur und Landschaft des Ruhrgebiets unterwegs. Ulli Wilke hatte mal wieder Touren organisiert und auch geführt, die einerseits die maßgeblichen Industrieanlagen bzw. deren Reste des 20. Jahrhunderts zeigten, andererseits aber auch die überaus eindrucksvollen Ergebnisse des Strukturwandels vor Augen führten.
Unmittelbar nach der Anreise mit dem PKW nach Witten startete die Gruppe auf den Weg der Kohle, einer zum Radweg ausgebauten ehemaligen Bahntrasse, dem „Rheinischen Esel“. Früher rollten hier die Kohle und die Kumpel über die Schienen. Dann folgte ein Besuch der Zeche Zollern, eine der wohl schönsten Zechenanlagen im Ruhrgebiet, gefolgt von der Kokerei Hansa. Hier wurde die Kohle weiterverarbeitet und zu Koks veredelt. Entlang der aufwendig renaturierten Emscher, dem ehemals zentralen Abwasserkanal des Ruhrgebiets, ging es dann weiter ins Dortmunder Unionsviertel, wo nach der Mittagsrast dem 75 m hohen Turm der ehemaligen Union-Brauerei, heute das U-Zentrum für Kunst und Kreativität, ein Kurzbesuch abgestattet wurde. Durch den Dortmunder Südwesten und über ein anderes Teilstück des „Rheinischen Esel“ ging es zurück nach Witten zum Hotel.
Der Abend in einem benachbarten Restaurant war dann bei Speis und Trank der Geselligkeit gewidmet.
Unmittelbar nach der Anreise mit dem PKW nach Witten startete die Gruppe auf den Weg der Kohle, einer zum Radweg ausgebauten ehemaligen Bahntrasse, dem „Rheinischen Esel“. Früher rollten hier die Kohle und die Kumpel über die Schienen. Dann folgte ein Besuch der Zeche Zollern, eine der wohl schönsten Zechenanlagen im Ruhrgebiet, gefolgt von der Kokerei Hansa. Hier wurde die Kohle weiterverarbeitet und zu Koks veredelt. Entlang der aufwendig renaturierten Emscher, dem ehemals zentralen Abwasserkanal des Ruhrgebiets, ging es dann weiter ins Dortmunder Unionsviertel, wo nach der Mittagsrast dem 75 m hohen Turm der ehemaligen Union-Brauerei, heute das U-Zentrum für Kunst und Kreativität, ein Kurzbesuch abgestattet wurde. Durch den Dortmunder Südwesten und über ein anderes Teilstück des „Rheinischen Esel“ ging es zurück nach Witten zum Hotel.
Der Abend in einem benachbarten Restaurant war dann bei Speis und Trank der Geselligkeit gewidmet.
Nach den mehr als 36° C des Vortages freute man sich an Tag 2 über angenehmere Temperaturen und startete nach ausgiebigem Frühstück, um das Bergische des Ruhrgebiets zu erkunden. Zunächst ging es ein kurzes Stück im Tal der Ruhr entlang. Dann folgte, stets leicht steigend, die Trasse der ehemaligen Elbschetal-Bahn. Hier findet man noch Spuren der frühen Anfänge des Ruhrbergbaus, der hier im Süden seinen Anfang nahm und sich dann im Laufe der Jahrhunderte immer weiter nach Norden ausbreitete. Vorbei an kleinen Ortschaften erreichte man, von nun an stets leicht fallend, die einstige Kohlenbahn, heute als „Glückauf-Trasse“ bekannt. Nach der mittäglichen Stärkung in Sprockhövel erreichte man kurz vor Hattingen wieder das Ruhrtal und stattete der Henrichshütte mit ihren Hochöfen einen Besuch ab. Es folgte die Überquerung der Ruhr mit einer Fähre. Bald darauf gelangte man an den Kemnader See und die Zeche Nachtigall. Hier nahm der Ruhrbergbau vor mehr als 300 Jahren seinen Anfang. Dann noch ein kurzes Stück des Weges und das Hotel kam wieder in Sicht, in dessen Restaurant bei leckerem Essen und kühlen Getränken der Abend verbracht wurde.
Im Mittelpunkt des letzten der drei Tage stand dann das Thema Revier-Wasser. Nach Frühstück und Check-Out ging es mit dem PKW zunächst nach Herdecke. Dort fuhren die Radler auf leicht steigendem Weg durch eine offene Landschaft. Es folgte eine längere Waldpassage bis zum Botanischen Garten Rombergpark. Weiter ging die Fahrt über das Gelände des ehemaligen Stahlwerks Phoenix mit seiner Hochofenanlage. Dort werden heutzutage in einer ehemaligen Fabrikhalle von Phoenix des Lumières berühmte Kunstwerke mit Licht und Ton in dreidimensionaler Technik zum Leben erweckt. Um Ufer des Phönix-Sees, zwischen 2005 und 2011 auf dem ehemaligen Industriegelände angelegt, in eindrucksvoller Architektur bebaut und mit zahlreichen Freizeiteinrichtungen ausgestattet, wurde eine kurze Pause eingelegt. Längs der Emscher ging es dann weiter bis zu ihrer Quelle in Holzwickede. Nach der obligatorischen Mittagsrast, einem Blick auf das Wasserschloss Opherdicke wurde dann der Ruhrtalradweg, und weiter flussabwärts der Ruhrstausee Hengsteysee mit seinem Pumpspeicherkraftwerk erreicht. Nach einer letzten Pause am dortigen Salitos Beach erreichten die Radler bald darauf wieder Herdecke, um sich nach insgesamt 172 km und 1.348 Hm zu verabschieden. Die Skifreunde bedankten sich bei Ulli Wilke für die tollen Touren und gute Organisation und Tourleitung. Danach wurden die Räder auf die PKWs geladen und die Heimreise angetreten. Schön war`s.
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