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Skifreunde Hennef e.V.
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Hennefer „Skifreunde“ radeln durch den Ruhrpott

 

Den Strukturwandel des Ruhrgebietes erleben, das war das Motto einer dreitägigen Fahrradtour von 24 Mitgliedern des „Skifreunde Hennef e.V.“.
 
Zu diesem Zweck hatte Skifreund Ulli Wilke zum Start am 22.6.18 an der UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen eingeladen. Unter kühlen und zunächst noch feuchten Witterungsbedingungen ging es dann auf die insgesamt 180 km lange Strecke: Über die Bergmannssiedlung Flöz Dickebank in Gelsenkirchen, die Siedlung Dahlhauser Heide in Bochum, die ehemalige Zeche Zollern und Kokerei Hansa in Dortmund, das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, die Halde Hoheward und die Zeche Ewald in Herten, den Nordstern-Industriepark in Gelsenkirchen, die Siedlung Gartenstadt Weilheim und die Halde Beckstrasse in Bottrop, den Gasometer und das CentrO in Oberhausen sowie das stillgelegte Hüttenwerk Duisburg-Meiderich zurück zur Zeche Zollverein in Essen.
 
Dabei kamen natürlich auch die Pausen nicht zu kurz, die Ulli Wilke z.B. in der typischen ehemaligen Bergmannskneipe „Flöz Sonnenschein“ oder im Kokereigebäude Hansa, jetzt umgeben von aktiven Kletterern, eingeplant hatte.
 
Höhepunkte im wahrsten Sinne des Wortes waren die Auffahrten auf die Abraumhalden Hoheward von 50 auf 152 m ü. NN und Beckstraße von 30 auf 110 m ü. NN. Besondere Anerkennung fanden dabei die Skifreunde, die den Aufstieg mit ihrem Fahrrad mit Wadenantrieb bewältigten. Aber die Anstrengung wurde mit phantastischen Ausblicken und einem skulpturartigen Horizontobservatorium bzw. stählernem Tetraeder belohnt. Ganz entspannt waren dagegen die Abschnitte längs des Dortmund-Ems- und des Rhein-Herne-Kanals sowie des Rheins.
 
Viel Beifall erhielt Sigrid Busch-Jordan, die Vorsitzende des „Skifreunde Hennef e.V.“, als sie sich bei der letzten Rast in einem Biergarten mit höchst anerkennenden Worten bei Ulli Wilke für eine mal wieder perfekt vorbereitete und durchgeführte Fahrradtour bedankte. Danach ging es mit dem PKW wieder zurück nach Hennef.